DRM: ein digitales Übertragungsverfahren für Lang-, Mittel- und Kurzwelle * Pausenzeichen-Datenbank

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Pausenzeichen-Datenbank

DRM: ein digitales Übertragungsverfahren für Lang-, Mittel- und Kurzwelle

DRM ist ein neues digitales Übertragungsverfahren für die Wellenbereiche unter 30MHz, d. h. für Lang-, Mittel- und Kurzwelle.
Das Ziel des DRM-Konsortiums ist es, den AM Rundfunk weltweit standardisiert zu digitalisieren und damit eine Renaissance der AM-Wellenbereiche einzuleiten. Die Mitglieder kommen von öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkveranstaltern, von Netzbetreibern, der Rundfunkindustrie, Forschungsinstituten und unabhängigen, nationalen Gremien.

Hörbeispiel: Radio Taiwan International

Einstieg in den DRM-Empfang

Derzeit (Anfang 2006) ist das Angebot an Empfängern im Handel noch sehr begrenzt (z. B. Mayah 2010), die meisten Lösungen basieren auf einem Hardware-Frontend und einer Decoder-Software auf einem gewöhnlichen PC (Winradio, Elad FDM77, Coding Technologies “Digital World Traveller”).

Hardware

Mit etwas Glück kann ein vorhandener Empfänger umgebaut werden. Dabei geht es vor allem darum, die ZF-Selektion an die Signalform und -bandbreite der digitalen Signale anzupassen und die letzte, niedrige Zwischenfrequenz (meist 455kHz) in die Gegend von 12kHz umzusetzen, um dieses Signal dann einer geeigneten Soundkarte zuführen zu können.

Vielleicht noch ein Hinweis: Bei der offiziellen Systemerprobung wurde der AOR AR 7030 eingesetzt. Geräte dieses Typs sind incl. DRM-Modifikation bei der Firma Boger-Funk erhältlich, nach eigenen Angaben hat Boger auch die Geräte an die Fraunhofer-Gesellschaft geliefert.

Geeignete Software

Weitere Informationen

 

 


zuletzt geändert am: 23.04.2010